Da der Skiclub nicht nur die sportlichen sondern auch die gesellschaftlichen Aspekte für seine Mitglieder berücksichtigen möchte, wurde in das Sommerprogramm ein Ausflug nach České Budějovice, auf Deutsch Budweis, ins Programm genommen. Budweis ist die Heimat des traditionsreichen Budweiser Budvar. Die Stadt verbindet lebendige Braukultur mit einer kompakten, gut erhaltenen Altstadt. Mit dem gut besetzten Bus wurde um 08.00 Uhr in Bad Griesbach gestartet und pünktlich zur reservierten, etwa 70minütigen Brauereibesichtigung am Besucherzentrum der Brauerei eingetroffen. Gestärkt von der obligatorischen Skiclubbrotzeit freute man sich nicht nur auf die Führung durch die Brauerei, sondern besonders auf die eindrucksvolle Verkostung unfiltrierten, unpasteurisierten Lagerbiers direkt aus dem Tank. Hier zahlte sich der Hinweis, warme Kleidung für den kühlen Lagerkeller (2°) mitzuführen, aus. Zur Freude aller führte die Gruppe eine akzentfrei deutsch sprechende junge Frau. Sie verstand es, Geschichte und Tradition der staatlichen Brauerei allen kurzweilig näher zu bringen. Die Stationen führten u.a. über das beindruckende Sudhaus und die Abfüllanlage in den Gär - und Lagerkeller. Zwischenzeitlich wurde an einer Schautafel versucht, das Bierbrauen den Besuchern näher zu bringen. Auch fotographische Eindrücke aus früheren Zeiten und alte Lieferfahrzeuge säumten den Weg. Der Höhepunkt am Schluss der Führung war natürlich die Einkehr in die Brauerei eigene Gaststätte „Budvar“. Bei dem traditionsreichen Rindergulasch, einer schön eingeschenkten Halbe und anderen böhmischen Spezialitäten verging die Mittagspause wie im Flug.                                                                                      Um 14.00 Uhr wartete schon Adam von der Südböhmischen Reiseagentur  am  gleichnamigen Museum. Schnell wurden Audiogeräte und Kopfhörer ausgeteilt und die Stadtführung konnte bei bestem Wetter beginnen. Es wurde direkt der Marktplatz mit Samson-Brunnen  angesteuert. Mit einer Seitenlänge von 130 m gehört der riesige quadratische Přemysl-Otakar-II.-Platz zu den größten Mitteleuropas. Arkaden gesäumte Bürgerhäuser, das Rathaus und der barocke Samson-Brunnen prägen den Platz. Nicht zu übersehen der schwarze Turm (Černá věž): Der gotisch-renaissancezeitliche Glockenturm bietet bei gutem Wetter einen Panoramablick über Altstadt und bis zum Böhmerwald. Natürlich durfte ein Blick in die St.-Nikolaus-Kathedrale mit seinen zwei Seitenaltären nicht fehlen. Weiter ging’s zum Dominikanerkloster und Salzhaus, das heute von einer kleinen Privatbrauerei als Gaststätte betrieben wird und sich ein Besuch durchaus lohnt. Budweis war bereits im Mittelalter für „Budweiser Bier“ bekannt. Heute prägen neben Budvar auch kleinere Betriebe und Bierlokale die Szene. Entlang eines Blindarms der Maltsch führte der Weg zum Zusammenfluss von Moldau und Maltsch. Über Arkadengassen ging es zurück zum Marktplatz. Jetzt hatten noch alle Gelegenheit, die Altstadt mit ihren zahlreichen Restaurants und böhmischen Bier und Knödel auf eigene Faust zu erkunden. Zufrieden mit dem Erlebten wurde die Heimreise gegen 17.00 Uhr angetreten. 2. Präsident Herbert Hitsch bedankte sich bei Präsident Hans Hopper für die hervorragende Organisation und Reiseleitung. Dieser gab den Dank an die Mitreisenden zurück. Waren sie doch äußerst diszipliniert und angenehme Begleiter.